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Weitere Publikationen

Schmidt, F. (2012): Implizite Logiken des pädagogischen Blickes. Eine rekonstruktive Studie über Wahrnehmung im Kontext der Wohnungslosenhilfe. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Obwohl der Blick von PädagogInnen ein konstitutives Element pädagogischer Arbeit darstellt, liegen über dessen grundlegende Logiken bislang nur wenige Erkenntnisse vor. An dieser Stelle setzt die rekonstruktive Studie an, in der die Erfahrungen von PädagogInnen untersucht und hierüber den komplexen Aufbau pädagogischer Wahrnehmung entziffert wird. Entlang des mehrperspektivischen grundlagentheoretischen Zuganges wird der pädagogische Blick als Komplex mimetischer, diskursiver und habitueller Praxis näher bestimmt.

 

Kubisch, S. (2008): Habituelle Konstruktion sozialer Differenz. Eine rekonstruktive Studie am Beispiel von Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Die Konstruktion sozialer Differenzen begleitet das alltägliche Handeln in Organisationen. Welche handlungsleitenden Orientierungen prägen diese Konstruktion, d. h. welche habituellen Muster der Konstruktion sozialer Differenz lassen sich erkennen? In welcher Weise unterscheiden sich Organisationen in ihrem Umgang mit sozialer Differenz voneinander? Und zu welchen Ergebnissen kommt man, wenn man im Sinne einer intersektionalen Perspektive verschiedene Kategorien sozialer Differenz gleichzeitig in den Blick nimmt? Die Studie geht diesen Fragen am Beispiel von Organisationen der freien Wohlfahrtspflege nach. Anhand von Gruppendiskussionen, die auf der Grundlage der dokumentarischen Methode ausgewertet werden, werden verschiedene Habitusformen und organisationskulturelle Muster der Konstruktion sozialer Differenz rekonstruiert. Damit wird die empirische Grundlage geschaffen, auf der Ansätze zur Förderung eines achtsamen Umgangs mit sozialer Differenz bzw. eines „Managing Diversity" entwickelt werden können, die der freien Wohlfahrtspflege angemessen sind.

 

Wulf, C./Althans, B./Foltys, J./Fuchs, M./Klasen, S./Lamprecht, J./Tegethoff, D. (2008) (Hrsg.): Geburt in Familie, Kliniken und Medien. Eine qualitative Studie. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Wie werden Frauen zu Müttern, Männer zu Vätern, wie werden Paare zu Eltern, schließlich zu Familien? Das Buch untersucht die – häufig konfliktreichen – Prozesse, die durch Schwangerschaft und Geburt ausgelöst werden. Wie sehen Mütter-, Väter-, Familienbilder in den Medien aus und wie stark kollidiert das eigene Erleben mit diesen Vorstellungen? Sind diese medialen Ereignisse hilfreich? Wie beeinflussen Ärzte und Hebammen die Vorstellungen im Zusammenhang mit Geburt und wie bereiten sie auf das neue Leben vor? Die Herausgabe nähert sich diesen Fragen aus einer sozial- und kulturwissenschaftlichen Sicht mittels verschiedener qualitativer Methoden (Interviews, Gruppendiskussionen, Bild- und Videointerpretationen sowie teilnehmende Beobachtungen) an.